Entsetzen nach Attentat

Politik / 19.11.2014 • 22:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Gläubigen beten bereits wieder in der Synagoge.  FOTO: REUTERS
Die Gläubigen beten bereits wieder in der Synagoge. FOTO: REUTERS

Isreal geschockt. Zerstörung von Häusern palästinensischer Attentäter gestartet.

jerusalem. (VN) Nach dem aus israelischer Sicht schlimmsten Anschlag im Land seit sechs Jahren mit insgesamt sieben Toten wächst die Angst vor einer weiteren Eskalation des Nahostkonflikts. Israel kündigte bereits wenige Stunden nach der Attacke auf eine Synagoge in Jerusalem am Dienstag an, mit Entschlossenheit darauf zu reagieren.

Die palästinensischen Angreifer – zwei Cousins – waren nach Angaben der Polizei am Dienstagmorgen mit Messern, Äxten und Schusswaffen in das Gotteshaus im ultraorthodoxen Viertel Har Nof im Westen Jerusalems eingedrungen. Sie töteten vier Gelehrte und verletzten fünf weitere Menschen, bevor sie von der Polizei erschossen wurden. Ein Polizist, der mit Kollegen die beiden Attentäter stoppte, erlag Stunden nach der Attacke seinen Verletzungen.

Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hatte auf den Anschlag, den Palästinserpräsident Abbas verurteilt hat,  eine harte Reaktion angekündigt. Sicherheitskräfte haben bereits mit dem Abriss von Häusern palästinensischer Attentäter begonnen.

Israels Wirtschaftsminister Naftali Bennett forderte einen Militäreinsatz im arabischen Ostteil Jerusalems. Ziel sei es, dort die „Terror-Infrastruktur zu zerstören“.

Am Tag nach dem Attentat sind jüdische Gläubige bereits in die Synagoge zurückgekehrt.