Grüne gegen Kürzungen der AMS-Stipendien

Politik / 20.11.2014 • 22:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Pädagogen wären von Kürzungen betroffen .  FOTO: AP
Pädagogen wären von Kürzungen betroffen . FOTO: AP

Wien. (VN-ebi) Kürzungen bei den Fachkräftestipendien wollen die Grünen nicht akzeptieren, teilten sie sowohl auf Landtags- als auch auf Nationalratsebene mit. Das Vorhaben des AMS, die Liste der förderbaren Ausbildungen über diesen Weg zu kürzen, sei zudem nicht nachvollziehbar. Besonders davon betroffen sind angehende Pädagogen, Pflegehelfer und Sozialbetreuer. Die VN berichteten.

„Die Kürzungen könnten schwerwiegenden Schaden anrichten“, betont die grüne Landtagsabgeordnete Sandra Schoch. „Anders als Stipendien für Universitätsstudien werden Fachkräftestipendien für nicht-tertiäre Aus- und Weiterbildungen nur in Mangelberufen  angeboten“, heißt es in einer parlamentarischen Anfrage, die unter anderem der grüne Nationalratsmandatar Harald Walser an Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) richtete. Eine Kürzung bedeute Einsparungen auf dem Rücken einer benachteiligten Gruppe, vor allem der Frauen. „Die Aussage des AMS Österreich in den VN, bei PädagogInnen handle es sich um keinen Mangelberuf, ist Anfragesteller für die nicht nachvollziehbar“, steht in dem Papier. Walser zufolge könnte die Einschätzung des AMS fatale Auswirkungen auf die Bildungsqualität in Österreich haben.