Cameron will Einwanderung einschränken

Politik / 21.05.2015 • 23:02 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

london. (VN) Der britische Premierminister David Cameron will den Zugang von Einwanderern aus EU-Staaten zu Sozialleistungen seines Landes erschweren. Die Anreize für eine Zuwanderung müssten verringert werden, sagte Cameron am Donnerstag vor seiner Abreise zu einem EU-Gipfel in Lettland. Änderungen am Sozialsystem seien eine absolute Notwendigkeit bei den bevorstehenden Neuverhandlungen über die britische Mitgliedschaft in der EU.

EU-Beziehungen ändern

2014 wanderten 318.000 Menschen mehr nach Großbritannien ein, als das Land verließen. Cameron war es in seiner ersten Amtszeit nicht gelungen, die Netto-Einwanderung wie versprochen auf unter 100.000 jährlich zu senken. Der Regierungschef hat bis 2017 ein Referendum über den weiteren Verbleib Großbritanniens in der EU angekündigt. Bis dahin will er die Beziehungen des Landes zur EU neu regeln.