In der Hofburg wird wieder Politik gemacht

Politik / 29.05.2015 • 22:21 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Modellbilder zeigen, wie der Redoutensaal für den Parlaments-Sitzungsbetrieb umgestaltet wird.  FOTO: APA
Modellbilder zeigen, wie der Redoutensaal für den Parlaments-Sitzungsbetrieb umgestaltet wird. FOTO: APA

wien. (VN) In der Hofburg soll wieder Politik gemacht werden. Dort, wo einst das Wiener Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Kennedy und dem sowjetischen Ministerpräsidenten Chruschtschow stattfand, werden drei Jahre lang – während der Sanierung des Parlamentsgebäudes ab dem Sommer 2017 – Nationalrat und Bundesrat tagen. Das Hohe Haus veröffentlichte nun erste Pläne dazu.

Auf dem Heldenplatz und im Bibliothekshof sollen insgesamt drei temporäre Pavillons in Fertigteilbauweise für Büros und Ausschusslokale errichtet werden. Die Plenarsitzungen von Nationalrat und Bundesrat sollen im Großen Redoutensaal abgehalten werden: Mittels sensibler Einbauten wird der 1992 nach dem Hofburgbrand renovierte und modernisierte Saal vorübergehend umgestaltet.