In Ungarn im Schlepper-Lkw gestorben

Politik / 11.09.2015 • 21:53 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Eisenstadt. Zwei Wochen nach der Entdeckung von 71 toten Flüchtlingen in einem Kühl-Lkw auf der Ostautobahn im Burgenland haben Gutachten bisher geäußerte Vermutungen bestätigt. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt informierte am Freitag über die Ergebnisse der Obduktion und der Begutachtung durch einen Sachverständigen für Kfz-Technik. Der Tod der vier Kinder, acht Frauen und 59 Männer durch einen länger anhaltenden Sauerstoffmangel sei „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bereits auf ungarischem Staatsgebiet eingetreten“. Der Aufbau des Lkw sei gasdicht, es habe keine Außenöffnungen gegeben.