Kurz notiert.

29.09.2015 • 20:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

aufnahmestopp. Angesichts der hohen Flüchtlingszahlen denkt Bayern über Gegenmaßnahmen nach, etwa eine Abweisung von Flüchtlingen, die aus anderen EU-Staaten einreisen wollen. Zudem wird im Kabinett in Erwägung gezogen, Flüchtlinge einfach in andere Bundesländer weiterzuschicken. Was genau möglich sei, soll der Ministerrat in einer Sondersitzung am 9. Oktober beschließen. Die Zahl der in Deutschland eintreffenden Flüchtlinge hat im September einen Rekordwert erreicht. Seit Anfang des Monats kamen allein in Bayern 169.400 Flüchtlinge an, erklärte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) am Dienstag.

 

Kämpfe. Bei Angriffen türkischer Sicherheitskräfte und kurdischer Rebellen in der Türkei und im Nordirak sind fast 40 Menschen getötet worden. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte am Dienstag, in der vergangenen Nacht habe es eine grenzüberschreitende Militäroperation gegeben. Der Kampf werde unvermindert fortgesetzt. Erdogan sprach von etwa 2000 getöteten Rebellen seit Aufflammen der Kämpfe zwischen türkischer Armee und PKK im Sommer. Auf der anderen Seite wurden etwa 150 Soldaten und Polizisten getötet.

 

konflikt. Der Ukraine-Konflikt hat bisher mindestens 8050 Menschen das Leben gekostet. Dies sei eine „konservative Schätzung“, sagte der UNO-Untergeneralsekretär für Menschenrechte, Ivan Simonovic, am Dienstag. Die tatsächliche Zahl der Opfer seit Ausbruch der Kämpfe im April 2014 sei wahrscheinlich weit höher. 1,5 Millionen Menschen seien durch die Kämpfe aus ihren Wohngebieten vertrieben und innerhalb der Ukraine zu Flüchtlingen geworden.