Österreich will Experten an die Grenzen senden

Politik / 30.09.2015 • 22:35 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Österreich will 100 Experten in EU-Registrierungszentren für Flüchtlinge an den Außengrenzen, sogenannte Hotspots, entsenden. Dies erklärte Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) am Mittwoch nach einem Telefongespräch mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sowie der deutschen Kanzlerin Angela Merkel. Alle drei drängen einmal mehr auf die schnelle Errichtung und Inbetriebnahme der Hotspots. Um jene Menschen, die dort abgewiesen würden, schneller zurückschicken zu können, bedürfte es zudem bessere Rückführungsabkommen, betonte Faymann nach dem Gespräch.

Die EU-Kommission hat am Mittwoch entschieden, sofort 120 Experten zu den Hotspots zu entsenden. Diese sollen laut EU-Beschluss in Italien und in Griechenland entstehen und bis Ende November funktionsfähig sein.