Putin verteidigt Militäreinsatz in Syrien

Politik / 01.10.2015 • 23:02 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

moskau, damaskus. (VN) Kremlchef Wladimir Putin hat Berichte über den Tod von Zivilisten bei russischen Luftangriffen in Syrien am Donnerstag vor dem Menschenrechtsrat in Moskau als „feindliche Propaganda“ bezeichnet. Russland will nach eigener Darstellung mit seiner Intervention in Syrien gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) kämpfen. Die USA werfen Moskau vor, bei den ersten Luftangriffen auch Positionen bombardiert zu haben, an denen keine IS-Kämpfer gewesen seien.

Rückschläge für Assad

Die Truppen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad haben in den vergangenen Monaten schwere Rückschläge hinnehmen müssen. Sie verloren die nordsyrische Provinz Idlib an Rebellen, die seitdem die Hochburg des Regimes um die Küstenstadt Latakia bedroht. Der IS wiederum vertrieb die Armee aus der historischen Wüstenstadt Palmyra. Moskaus militärische Unterstützung kommt Assad sehr gelegen.