Neue Gewalt in Jerusalem und Westjordanland

05.10.2015 • 20:52 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Will nun noch härter durchgreifen: Benjamin Natanjahu. Foto: RTS
Will nun noch härter durchgreifen: Benjamin Natanjahu. Foto: RTS

jerusalem. In Nahost brennt wieder die Erde, nachdem Israel Palästinensern den Zutritt zu Jerusalems Altstadt und dem Tempelberg verboten hat. Nach tödlichen Messerattacken auf Israelis hatte Präsident Benjamin Netanjahu harte Schritte angekündigt. Die ersten erfolgten bereits am Montag: Bei heftigen Zusammenstößen mit der israelischen Armee sind im Westjordanland zwei Palästinenser, darunter ein Zwölfjähriger, getötet und Dutzende verletzt worden.

Laut Netanjahus sollen Häuser von „Terroristen“ künftig im Schnellverfahren zerstört, palästinensische Randalierer vermehrt in „Administrativhaft“ genommen werden – die ermöglicht sechsmonatige Haft ohne Anklage mit unbefristeter Verlängerung. Auch sollen mehr Soldaten auf die Straßen.