„EU-Kooperation bei den Hotspots ist nötig“

06.10.2015 • 20:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Faymann (2.v.l.) mit Tsipras im griechischen Lesbos. Foto: EPA
Faymann (2.v.l.) mit Tsipras im griechischen Lesbos. Foto: EPA

Wien. „Du wirst sehen, dass das Problem ein europäisches Problem ist.“ Das erklärte der griechische Regierungschef Alexis Tsipras (41) am Dienstag beim Empfang von Bundeskanzler Werner Faymann (55, SPÖ) auf dem Flughafen von Lesbos. Gemeinsam besichtigten sie zwei Registrierungsstellen für Migranten. Diese sogenannten Hotspots sollen weiter ausgebaut und durch zusätzliche Beamte aus anderen Staaten der EU bis November verstärkt werden. Österreich hat die Entsendung von 100 Experten nach Griechenland zugesagt. Im Vorfeld seiner Reise hatte Faymann am Dienstag nach dem Ministerrat zum Thema Hotspots eine Kooperation der EU-Mitgliedstaaten gefordert.

Asyl auf Zeit noch 2015 geplant

In Österreich hofft die ÖVP, dass „Asyl auf Zeit“ per 1. Dezember in Kraft treten kann. Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (59, ÖVP) erklärte, er möchte, dass das Gesetz noch im Oktober im Plenum ist. Der SPÖ wurden die Vorschläge bereits übermittelt.

Faymann (2.v.l.) mit Tsipras im griechischen Lesbos. Foto: EPA
Faymann (2.v.l.) mit Tsipras im griechischen Lesbos. Foto: EPA