Blutvergießen in Nigeria geht immer weiter

Politik / 07.10.2015 • 22:50 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

damaturu. (VN) Beim Angriff auf eine Kaserne in Nigeria haben Kämpfer der dortigen Terrormiliz Boko Haram nach Militärberichten vom Mittwoch schwere Verluste hinnehmen müssen. Nach Angaben eines Armeesprechers seien mindestens 100 Extremisten getötet worden. Auf der anderen Seite seien sieben Soldaten getötet, neun verwundet worden.

Unklar blieb zunächst, ob zwei Selbstmordanschläge in der Nähe der Kaserne in der Stadt Damaturu ebenfalls auf das Konto der Terrormiliz gingen. Bei den Explosionen kamen 16 Menschen ums Leben, darunter die beiden Attentäter. Zahlreiche Menschen wurden teils schwer verletzt. Am Vortag waren im Grenzgebiet zum Nachbarland Tschad bei Gefechten zwischen der Boko Haram und dem Militär 48 Menschen getötet worden. Die sunnitischen Fundamentalisten wollen in Nigeria und angrenzenden Ländern einen Gottesstaat errichten.