EU plant mehr Abschiebungen vorzunehmen

08.10.2015 • 21:00 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

brüssel. (VN) Die EU-Staaten machen ernst mit der Rückführung abgelehnter Asylwerber. Die Länder wollen enger kooperieren, um die aktuelle Rückkehrquote von 40 Prozent zu erhöhen. Darauf einigten sich die EU-Innenminister am Donnerstag.

Die EU-Grenzschutzagentur Frontex soll den Ländern helfen, schon bei der Ankunft Wirtschaftsflüchtlinge von schutzberechtigten Asylwerbern zu unterscheiden. Dafür wird das Personal in den derzeit entstehenden Aufnahmezentren (Hotspots) in Italien und Griechenland von derzeit 60 auf 670 Personen verzehnfacht. Die Minister befürworten auch, dass es Frontex-Teams geben soll, die Abschiebungen für Staaten organisieren.