Kurz notiert.

12.10.2015 • 20:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

truppenabzug. Uganda hat am Montag nach eigenen Angaben mit dem Abzug seiner 2500 Mann starken Truppen aus dem Südsudan begonnen. Sie waren dort seit 2013 stationiert, als Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen ausbrachen. Vorangegangen war ein Friedensabkommen zwischen der Regierung von Präsident Salva Kirr und dem Oppositionschef Riek Macharf.

 

wahlkampf. Am 18. Oktober wählen die Eidgenossen ein neues Parlament. Umfragen vom Montag legen nahe, dass die rechtspopulistische Schweizerische Volkspartei (SVP) erneut stärkste Partei wird. Obwohl die Schweiz von der aktuellen Flüchtlingsproblematik kaum betroffen ist, empfinden die meisten Wähler die Migrationsthematik als drängendstes Problem. Prognosen sehen die SVP mit 27,9 Prozent, das wäre deren bisher größter Erfolg.

 

familiensynode. Dreizehn Kardinäle haben sich in einem Brief an Papst Franziskus darüber beschwert, dass der Ausgang der Bischofssynode über die Familie möglicherweise nicht offen sei. Zahlreiche Synodenteilnehmer hätten den Eindruck, dass die neue Arbeitsweise der Synode erdacht worden sei, „um vorherbestimmte Ergebnisse in wichtigen kontroversen Fragen zu erleichtern“. So heißt es in dem Schreiben, das italienische Medien laut Kathpress am Montag publizierten. Die Kardinäle kritisieren zudem das Arbeitspapier der Synode.