Haider-Prozess vertagt

Politik / 16.10.2015 • 22:48 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Klagenfurt. Der Zivilprozess der Kärntner Landesholding (KLH) gegen die Erbinnen des verstorbenen Landeshauptmanns Jörg Haider wurde am Freitag vertagt. Ob es zu einer Mediation oder einem Vergleich kommen könnte, ist offen. Die KLH verlangt in der Causa Birnbacher 600.000 Euro von der Witwe und den beiden Töchtern. Deren Anwälte weisen die Forderung zurück. Der Steuerberater Dietrich Birnbacher hatte für ein sechsseitiges Gutachten zum Verkauf der Hypo Alpe Adria an die BayernLB sechs Millionen Euro bekommen – 5,7 Millionen Euro zu viel. Haider entpuppte sich hier als einer der Strippenzieher.