Drei Ressorts für die Blauen in Oberösterreich

19.10.2015 • 20:29 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Pühringer (r.) mit FPÖ-Landesparteichef Haimbuchner.  APA
Pühringer (r.) mit FPÖ-Landesparteichef Haimbuchner.  APA

Wien. Bei den schwarz-blauen Koalitionsverhandlungen in Oberösterreich haben die Parteien am Montag laut FPÖ weitgehende Einigung über die Ressortverteilung erzielt. Landeshauptmann Josef Pühringer (65, ÖVP) erklärte, dass noch Bereiche offen seien. Nach derzeitigem Stand könnte die FPÖ ein um Hochbauagenden aufgewertetes Wohnbauressort, ein Infrastrukturressort sowie ein Sicherheitsressort erhalten. Letzteres könnte auch für Integrationsmaßnahmen für Asylberechtigte zuständig sein, während die Unterbringung beim vermutlich von der SPÖ zu stellenden Soziallandesrat bleiben dürfte.

Pühringer wollte zur Aufgabenverteilung keine Details nennen. Er stellte aber klar, dass die ÖVP ohne einen vierten Regierungssitz, der von der Billigung durch die FPÖ abhängt, „nie abschließen“ würde. Die Grünen erhalten einen Landesratsposten.