Kurz notiert.

22.10.2015 • 20:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

kritik. Tschechiens Staatspräsident Milos Zeman hat die Kritik des UNO-Hochkommissariats für Menschenrechte an seinem Land scharf zurückgewiesen. Er sieht darin eine Druckausübung wegen der ablehnenden Haltung Prags zu den EU-Flüchtlingsquoten. Die UN hatte Tschechien vorgeworfen, routinemäßig Flüchtlinge bis zu 90 Tage festzusetzen und deren Geld zu konfiszieren. Auch Kinder würden eingesperrt.

 

vorwürfe. Trotz Diplomatie von EU, USA und UNO ist in Nahost kein Ende der Gewalt in Sicht. Israels Premier Benjamin Netanyahu erhob am Donnerstag bei einem Treffen mit US-Außenminister John Kerry in Berlin erneut den Vorwurf, Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas schüre die Gewalt. Kerry forderte von beiden Konfliktparteien ein Einlenken, will sich nun mit Abbas treffen.

 

hoffnung. Frankreichs Präsident François Hollande hat den Griechen Hoffnung auf eine Linderung ihrer erdrückenden Schuldenlast gemacht. Allerdings bleibe Haushaltsdisziplin unerlässlich, sagte er bei einem Treffen mit Griechenlands Staatspräsidenten Prokopis Pavlopoulos. Der nächste Schritt seien Verhandlungen über die Schulden.

 

dementi. Der Vatikan dementierte am Donnerstag Medienberichte, wonach Papst Franziskus an einem Hirntumor leide. Auch der Arzt, der diese Diagnose gestellt haben soll, verwies entsprechende Medienberichte ins Reich der Lügenkampagnen.