Erste Phase im U-Ausschuss abgeschlossen

Politik / 28.10.2015 • 22:35 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Der Hypo-Untersuchungsausschuss beendete am Mittwoch vorerst die Zeugenbefragungen zur ersten Aufklärungsphase, um die Skandalbank abzuschließen. Ab November wollen sich die Abgeordneten mit dem staatlichen Partizipationskapital an die Hypo und ihrer Verstaatlichung beschäftigen.

Am Mittwoch hat der Fimbag-Vorstand Adolf Wala im Hypo-U-Ausschuss zum Jahr der Hypo-Verstaatlichung 2009 gesagt, dass der damalige Vorstandschef Franz Pinkl noch im Juni von einer guten Geschäftsentwicklung gesprochen habe. Erst später sei die „Horrormeldung“ über riesige Verluste gekommen – nach einer im Juli beschlossenen Asset-Überprüfung am 5. November. Im Dezember kam die Notverstaatlichung. Laut Wala hätten sich weder Ex-Finanzminister und Ex-ÖVP-Chef Josef Pröll noch die Notenbank- oder FMA-Vorstände bei der Fimbag besorgt über die Skandalbank erkundigt. Auch als die Pleitebedrohung schon im Raum gestanden sei, habe sich daran nichts geändert.