Ein-Kind-Politik in China gehört Geschichte an

29.10.2015 • 22:04 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Die Zeit, in der Chinesinnen nur ein Kind – bevorzugt Buben – haben durften, ist Geschichte. Foto: REUTERS
Die Zeit, in der Chinesinnen nur ein Kind – bevorzugt Buben – haben durften, ist Geschichte. Foto: REUTERS

peking. China verkündete am Donnerstag offiziell das Ende seiner umstrittenen Ein-Kind-Politik. Alle Paare düften nun mit staatlicher Erlaubnis zwei Kinder bekommen, beschloss das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei. Peking hatte bereits Ende 2013 eine Lockerung beschlossen. Die Ein-Kind-Politik wurde 1979 eingeführt, um eine Bevölkerungsexplosion zu verhindern. Da Männer in China einen höheren Stellenwert haben, wurden in der Folge Millionen ungeborener Mädchen abgetrieben, heute hat das überalterte China einen Männerüberschuss. Die Bevölkerung zählt derzeit 1,4 Milliarden Einwohner, ohne Ein-Kind-Politik wäre sie laut Schätzungen um mindestens 300 Millionen höher.