Kurz notiert.

Politik / 06.11.2015 • 22:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

katastrophe. Internationale Hilfsorganisationen können wegen anhaltender Gewalt im Südsudan bedürftige Regionen nicht mehr erreichen. Im Norden spiele sich eine „humanitäre Krise von unvergleichlichem Ausmaß“ und „ein nie dagewesenes Niveau von Gewalt und Brutalität“ ab, erklärten Ärzte ohne Grenzen am Freitag. Trotz eines im August geschlossenen Friedensvertrags dauern die Kämpfe zwischen den Rebellen und Regierungstruppen im Südsudan an.

 

gewaltwelle. Bei neuer Gewalt in Nahost sind am Freitag zwei Palästinenser durch die israelische Armee getötet, neun weitere durch Schüsse verletzt worden, ein Israeli ist durch Messerstiche verletzt worden. Unter den Toten ist auch eine 72-jährige Autolenkerin. Laut palästinensischen Angaben hätten Soldaten das Feuer auf sie an einer Militärsperre willkürlich eröffnet. Laut Armee habe sie ihr Fahrzeug in eine Gruppe von Soldaten zu lenken versucht.

grenzschutz. Rund um den Weltklimagipfel in Paris müssen sich auch Delegationen und Reisende aus den EU-Schengenstaaten Grenzkontrollen unterziehen. Frankreich begründete das am Freitag mit einer ernsten Gefährdung der öffentlichen Sicherheit durch Terroristen.

 

Geldgier. Papst Franziskus hat nach der Veröffentlichung zweier Enthüllungsbücher über Verschwendung im Vatikan Geschäftemacherei und Geldgier in der katholischen Kirche kritisiert. „Auch in der Kirche gibt es solche Menschen, die sich an der Kirche bedienen, statt an die anderen zu denken: Emporkömmlinge, die am Geld hängen“, wurde der Papst am Freitag im Radio Vatikan zitiert.

 

syrien-krieg. In Syrien haben Rebellen eine Offensive von Regierungstruppen zurückgeschlagen. In der Provinz Hama gewannen sie am Freitag Kontrolle über Atschan, das zuvor vom syrischen Militär erobert worden war.