„Eine Milliarde für Flüchtlinge nicht genug“

13.11.2015 • 21:24 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. In den Augen von Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) ist „die Flüchtlingsproblematik weder ausgestanden noch ausfinanziert“, wie er am Freitag erklärte. Deutschland habe in seinen Bundeshaushalt zehn Milliarden Euro für Flüchtlinge eingestellt. Lege man den Faktor eins zu zehn an, würde bei Österreich eine Milliarde herauskommen. „Das ist erst der Beginn des Problems“, meint Schelling. Das größte und teuerste Problem werde die Integration der Menschen, die dableiben, meinte Schelling bei einer Diskussion der Amerikanischen Handelskammer in Wien. Als Stichworte nannte er Kindergarten- und Schulbesuch und vor allem Integration am Arbeitsmarkt.