Europaweit erhöhte Sicherheitsmaßnahmen

Politik / 15.11.2015 • 22:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

BELGIEN reagierte auf den Terror in Paris mit Pass- und Fahrzeugkontrollen an der Grenze zu Frankreich, verstärktem Schutz öffentlicher Veranstaltungen und einer erhöhten Alarmbereitschaft der Polizei.

In SPANIEN wurde erwartet, dass an der 656 Kilometer langen Grenze zu Frankreich deutlich mehr Sicherheitskräfte eingesetzt werden. Auch für Flughäfen und Bahnhöfe, Atomanlagen und Botschaften gelten verschärfte Schutzmaßnahmen.

In RUSSLAND patrouillieren Polizisten und Soldaten auf Bahnhöfen und in Flughäfen, in Kaufhäusern und Sportstätten. Die Stimmung ist seit dem Absturz eines Ferienfliegers über Ägypten mit 224 Toten gespannt.

ITALIEN ordnete mehr Kontrollen sowohl an wichtigen Punkten innerhalb des Landes als auch an den Grenzen, insbesondere zu Frankreich, an.

In GRIECHENLAND patrouillieren ungewöhnlich viele Polizisten vor französischen Einrichtungen.

Die Regierung in ÖSTERREICH aktivierte zusätzliche Spezialisten der Antiterroreinheiten. Der Schutz französischer Einrichtungen wurde erhöht.

Die NIEDERLANDE verschärften Kontrollen an ihren Grenzen sowie auf Fernbahnhöfen und dem Internationalen Flughafen Schiphol bei Amsterdam.

In UNGARN patrouillierte bewaffnete Militärpolizei in der von Touristen stark frequentierten Innenstadt von Budapest. Der Schutz der Flughäfen und Bahnhöfe wurde erhöht.