Reaktionen der Politik

15.11.2015 • 21:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz. Landeshauptmann Markus Wallner (48, ÖVP) verurteilt die Anschläge: „Auch drei Tage danach gilt in erster Linie unsere Anteilnahme den Opfern und ihren Familien. Einmal mehr versuchen Terrorgruppen, unsere Gesellschaft durch blutige Attentate zu destabilisieren.“ Sein Regierungspartner Johannes Rauch (56, Grüne) warnt vor vorschnellen Schlüssen: „Wir müssen kühlen Kopf bewahren. Wenn die Gegenseite mit langer Planung und strategisch vorgeht, muss man mit Planung und Strategie entgegentreten.“ Der Kampf sei nicht mit der Waffe zu gewinnen, sondern auch in den Vororten von Paris genau so wie in Syrien, Irak und Libyen: „Failed States sind Geburtsorte des Terrors.“ Die Klubobleute haben sich schon am Samstag beim VN-Stammtisch ausführlich geäußert, mehr dazu auf Seite A 10. Dieter Egger (46, FPÖ) fordert: „Auch wenn man Terrorakte von verrückten Fanatikern nie gänzlich ausschließen kann, müssen längst überfällige Sicherheitsmaßnahmen gesetzt werden.“ Die Gesellschaft dürfe sich der Angst nicht unterordnen. Für Sabine Scheffknecht (37, Neos) gilt es, den Terrorismus zu bekämpfen und sich solidarisch gegenüber denjenigen zeigen, die davor fliehen.