44 Millionen Euro weniger Verlust

Politik / 16.11.2015 • 22:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Krankenkassen korrigieren Prognosen. Sie erwarten für 2015 ein Minus von 85 Millionen.

Wien. Die Krankenkassen rechnen bei einem Budget von insgesamt 17,2 Milliarden Euro im Jahr 2015 mit einem Verlust von rund 85 Millionen Euro. Diese Prognose ist optimistischer als jene vom Sommer. Damals wurde mit einem Minus von 129 Millionen Euro gerechnet. Grund dafür sind geringfügig höhere erwartete Beitragseinnahmen auf der einen und geringfügig niedrigere Ausgaben auf der anderen Seite. Wurde im August bei den Beitragseinnahmen noch mit einer Steigerung von 3,5 Prozent gerechnet, waren es nun im November 3,6 Prozent. Auch bei den Ausgaben sieht es etwas besser aus, zum Beispiel wurde im August für die Medikamentenausgaben noch ein Plus von 7,2 Prozent prognostiziert, jetzt nur mehr eines von 6,4 Prozent.

Von den neun Gebietskrankenkassen sollen heuer fünf ein Minus machen: Das größte wird für die Wiener GKK erwartet, nämlich 51,8 Millionen Euro. Die GKK Niederösterreich soll 26,5 Millionen Verlust machen, die GKK Oberösterreich 22,3 Millionen, die GKK Tirol 20 Millionen und jene in Vorarlberg immerhin 6,7 Millionen. Bei den Berufskrankenkassen soll einzig die BVA mit minus 29,2 Millionen Euro rote Zahlen schreiben.