Assad will zuerst Gebiete zurückerobern

19.11.2015 • 21:50 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Manila. US-Präsident Barack Obama sieht für Syrien keine Zukunft mit Präsident Baschar al-Assad an der Macht. „Es ist undenkbar, dass man den Bürgerkrieg dort stoppt, wenn die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung in ihm einen brutalen, mörderischen Diktator sieht“, sagt Obama.

Assad wiederum erklärte die Rückeroberung der an Rebellen verlorenen Gebiete zur Voraussetzung für eine Beilegung der Syrienkrise. Auf die Frage nach einem Zeitplan zur Krisenlösung sagte er: „Nichts wird beginnen, bevor der Terrorismus nicht besiegt ist. Nichts kann beginnen, solange ein großer Teil Syriens von Terroristen besetzt ist.“

Verhandlungen des syrischen Regimes mit Rebellen über einen Waffenstillstand für die Region östlich von Damaskus sind nach Angaben von Aktivisten gescheitert. Die Gründe dafür sind unklar.