Pazifikstaaten fordern mehr Zusammenarbeit ein

Politik / 19.11.2015 • 22:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Polizisten brachten sich in Manila gegen Demonstranten des Gipfels der Pazifikanrainerstaaten in Stellung. Foto: EPA
Polizisten brachten sich in Manila gegen Demonstranten des Gipfels der Pazifikanrainerstaaten in Stellung. Foto: EPA

APEC-Gipfel: Handlungsbedarf im Antiterrorkampf. Freihandelsabkommen begrüßt.

Manila. Im Antiterrorkampf vermissen die USA, Russland, China und fast 20 weitere Staaten internationale Zusammenarbeit und Solidarität. Im Lichte der Anschläge von Paris, Beirut und auf das russische Flugzeug über dem Sinai bestehe dringender Handlungsbedarf, monierten die Staats- und Regierungschefs der 21 Pazifikanrainerstaaten (APEC) am Donnerstag in der philippinischen Hauptstadt Manila.

Auf der anderen Seite begrüßten sie das Abkommen zur größten Freihandelszone der Welt, der Transpazifischen Partnerschaft. Sie baut Zölle und Barrieren zwischen den USA und elf APEC-Ländern ab. Als Beitrag zum Klimaschutz erneuerten die APEC-Staaten die Zusage, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2030 zu verdoppeln und die Energieintensität ihrer Wirtschaft bis 2035 um 45 Prozent zu senken.

Unterdessen rückte die Polizei mit Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen rund 1000 Globalisierungsgegner vor. Sie fürchten, dass die Kluft zwischen Arm und Reich durch mehr Freihandel wächst. Die Gruppe gab den Protest schließlich auf.