Briten verzichten auf Ratspräsidentschaft

Politik / 20.07.2016 • 23:08 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

london, berlin. Großbritannien wird wegen den bevorstehenden Verhandlungen über den Austritt aus der Europäischen Union die EU-Ratspräsidentschaft nicht wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2017 übernehmen. Das habe Premierministerin Theresa May EU-Ratspräsident Donald Tusk telefonisch angekündigt, teilte ein Regierungssprecher am Mittwoch mit. Dafür könnte nun Estland einspringen. Das Land wäre eigentlich erst Anfang 2018 mit der alle sechs Monate wechselnden Ratspräsidentschaft an der Reihe.

Bei ihrer ersten Fragestunde im britischen Parlament zeigte sich May zuversichtlich, was die Zukunft ihres Landes betrifft. „Dieses Land wird aus dem Brexit einen Erfolg machen“, sagte sie in London. Später reiste die neue Premierministerin weiter nach Berlin, um sich mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu Gesprächen zu treffen.