Schatten über Clintons offizieller Nominierung

Politik / 25.07.2016 • 22:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Einer CNN-Umfrage zufolge liegt der US-Republikaner Donald Trump derzeit vor der US-Demokratin Hillary Clinton.  FOTO: AFP
Einer CNN-Umfrage zufolge liegt der US-Republikaner Donald Trump derzeit vor der US-Demokratin Hillary Clinton.  FOTO: AFP

Trump liegt laut Umfrage vorne. Streit bei den Demokraten.

Wien. Hillary Clinton hat mit Turbulenzen zu kämpfen. Pünktlich zum Auftakt des Parteitags der US-Demokraten kommt es zu innerparteilichen Streitereien. Bitter für die Präsidentschaftskandidatin ist zudem, dass ihr republikanischer Kontrahent Donald Trump laut einer Umfrage von CNN derzeit das Rennen für sich entscheiden würde. Im direkten Vergleich der beiden Kandidaten führt Trump mit 48 zu 45 Prozent vor Clinton. Die Erhebung wurde nach dem republikanischen Nominierungsparteitag durchgeführt.

Gehackte E-Mails

Jetzt sind die Demokraten am Zug. Am Montag startete ihr Parteitag in Philadelphia, der vor allem eines vermitteln sollte: Einigkeit. Kurz vor Beginn des Treffens kündigte Parteichefin Debbie Wasserman Schultz allerdings ihren Rücktritt an. Anlass dafür war die Veröffentlichung von gehackten E-Mails. Diese lassen darauf schließen, dass der Parteivorstand Clinton im Rennen um das Weiße Haus den Vorzug vor ihrem unterlegenen parteiinternen Rivalen Bernie Sanders gab. Mit ihm hatte sich Clinton bis zuletzt einen bitter geführten Vorwahlkampf geliefert. Nun hat sie mit Senator Tim Kaine aus Virginia einen relativ konservativen Politiker als Vizepräsidentschaftskandidaten ausgewählt. Sanders sagte dem Sender NBC, er hätte sich eine im politischen Spektrum weiter links angesiedelte Person gewünscht.

Clintons Wahlkampfmanager machte die russische Regierung für den Hacker-Angriff verantwortlich. Damit solle Clinton geschadet werden. Präsident Wladimir Putin und Trump wird ein gutes Verhältnis nachgesagt.