Grasser-Anwalt wehrt sich gegen die Anklage

Politik / 28.07.2016 • 22:25 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Anklage: Für Grasser gilt die Unschuldsvermutung.  FOTO: APA
Anklage: Für Grasser gilt die Unschuldsvermutung. FOTO: APA

Buwog und Linzer Terminal Tower: Anwalt kündigt Einspruch an.

Wien. Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (47, FPÖ/ÖVP) wehrt sich gegen die Anklage wegen Korruptionsverdachts bei der Privatisierung der Bundeswohnungen und beim Linzer Terminal Tower. Grassers Rechtsanwalt Manfred Ainedter hat am Donnerstag gegenüber der APA einen Einspruch gegen die Anklage der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft angekündigt. Über den Einspruch entscheidet das Oberlandesgericht Wien. Das könnte laut Experten bis zu einem Jahr dauern.

Die Anklage wirft Grasser vor, sich mit Hilfe von Walter Meischberger, Peter Hochegger und Ernst Karl Plech bereichert zu haben, indem er für Insiderwissen bzw. eine Entscheidung als Ressortchef Bestechungsgeld fließen ließ. Der Schaden beträgt laut Anklage zehn Millionen Euro, den Beschuldigten drohen bis zu zehn Jahre Haft.