Benachteiligung beseitigt

Politik / 22.09.2016 • 22:49 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Homosexuelle dürfen eingetragene Partnerschaft ab 2017 am Standesamt schließen.

Wien. Homosexuelle Paare sollen ihre eingetragene Partnerschaft ab Jänner 2017 am Standesamt schließen können. Das sieht eine von der Regierung geplante Gesetzesnovelle vor. Zudem ist darin eine Änderung beim Namensrecht enthalten. Damit dürfen Homosexuelle den Begriff „Familiennamen“ verwenden. Bisher musste etwa in Formularen der Begriff in „Nachname“ geändert werden.

Das Rechtskomitee LAMBDA zeigte sich erfreut. Für diesen „großen Schritt der ÖVP“, die der SPÖ den Gesetzesentwurf übermittelt hat, zolle man der Partei Respekt, erklärte Helmut Graupner, Präsident der Organisation für gleichgeschlechtlich lebende, transidente und intergeschlechtliche Menschen. Es war höchste Zeit, diese Benachteiligung zu beseitigen, das befand auch Frauenministerin Sabine Oberhauser (SPÖ). „Der nächste logische Schritt ist jetzt die Öffnung der Ehe“, forderte die Ministerin.