Reaktionen von großer Freude bis scharfer Kritik

20.01.2017 • 21:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Trumps Angelobung hat Politiker weltweit beschäftigt.

washington. (VN) Euphorisch zeigte sich etwa Israels Premier Benjamin Netanjahu. „Glückwunsch an meinen Freund Trump“, schrieb er auf Twitter. „Freue mich darauf, eng mit Ihnen zusammenzuarbeiten, um die Allianz von Israel und den USA stärker denn je zu machen.“

„Viel Erfolg beim noblen Ziel, die freie Welt anzuführen“, twitterte der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko an Trump. Aus Deutschland meldete sich Außenministeriumssprecher Martin Schäfer. Das Auswärtige Amt würde mit der neuen Administration gerne sehr schnell Themen besprechen, die „uns unter den Nägeln brennen“.

Eng mit Trump zusammenarbeiten will EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker: „Es gilt, Klimawandel und Migration gemeinsam anzupacken, Terrorismus mit vereinten Kräften zu bekämpfen, sowie die Globalisierung und ihre sozialen Folgen gemeinsam zu meistern.“

Österreichs Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) zeigte sich vor Trumps Amtsantritt skeptisch. Twitter-Botschaften und öffentliche Auftritte Trumps hätten Irritationen ausgelöst. Gleichzeitig verwies Kern darauf, dass nun vor allem Unternehmen jubeln würden, die sich durch niedrigere Steuern höhere Gewinne erwarten. Arbeitnehmer hätten Trump aus anderen Gründen gewählt. „Es wird sich einspielen, das ist die Erwartungshaltung“, gab sich hingegen Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) gelassen.

Ich freue mich darauf, eng mit Präsident Trump zusammenzuarbeiten, um unsere Allianz zu stärken. Herausforderungen wie der Terrorismus müssten gemeinsam angegangen werden.Jens Stoltenberg, Nato-Chef

Ich freue mich darauf, eng mit Präsident Trump zusammenzuarbeiten, um unsere Allianz zu stärken. Herausforderungen wie der Terrorismus müssten gemeinsam angegangen werden.

Jens Stoltenberg, Nato-Chef

Ich bete und hoffe, dass auch unter der Führung des neuen US-Präsidenten Donald Trump die Bedürfnisse der Armen, Ausgeschlossenen und Bedürftigen berücksichtigt werden.
              Papst Franziskus

Ich bete und hoffe, dass auch unter der Führung des neuen US-Präsidenten Donald Trump die Bedürfnisse der Armen, Ausgeschlossenen und Bedürftigen berücksichtigt werden.

Papst Franziskus