Hämmerle und Loacker kritisch

31.01.2017 • 21:31 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

feldkirch. (VN) Vorarlbergs ÖGB-Präsident Norbert Loacker und AK-Präsident Hubert Hämmerle sind enttäuscht von dem erzielten Regierungskompromiss zur Abschwächung der kalten Progression. In einer Aussendung kritisieren sie den Plan, dass ab 2019 erst nach einer Inflation von fünf Prozent automatisch angepasst wird, und nur die untersten beiden Steuerstufen. Bei allen Einkommensstufen über 18.000 Euro jährlich schlage die Kalte Progression wieder voll zu. „Damit werden die Lohnverhandlungen der nächten Jahre infrage gestellt, sie sind nur die Hälfte wert“, kritisiert Loacker. Hämmerle glaubt, dass so „die positiven Effekte der hart erkämpften Lohnsteuerreform wieder ver­puffen“.