Dörfler weist im BZÖ-Prozess Schuld von sich

Politik / 09.02.2017 • 22:11 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Klagenfurt. Im Prozess um die umstrittene BZÖ-Wahlbroschüre, die aus Landesgeldern finanziert wurde, hat der Angeklagte Johann Polzer, Geschäftsführer der Kärntner Landesgesellschaft LIG, am Donnerstag einen Befugnismissbrauch aufgrund politischen Drucks zugegeben. Sein Kollege Rene Oberleitner schloss sich an. Beide bekamen eine Diversion. Sie müssen 18.000 bzw. 20.000 Euro Geldbuße bezahlen. 

Kärntens Altlandeshauptmann Gerhard Dörfler, heute FPÖ-Abgeordneter im Bundesrat, bekannte sich weiter nicht schuldig. Die Broschüre habe er vor ihrer Versendung nicht gesehen und bei den Foto- und Videoaufnahmen nicht gewusst, wofür diese gemacht worden seien. Projektleiter war Stefan Petzner, Dörflers damaliger Pressesprecher. 

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