IHRE MEINUNG IST UNS WICHTIG!
Hier klicken und mitmachen!

Ein Trump-Fiasko nach dem anderen

Donald Trump und sein Kandidat für das Arbeitsministerium, Andy Puzder, bevor dieser das Handtuch geworfen hat. Foto: ap

Donald Trump und sein Kandidat für das Arbeitsministerium, Andy Puzder, bevor dieser das Handtuch geworfen hat. Foto: ap

Minister-Absprung und Ermittlungen. Trump-Regierung gerät immer stärker unter Druck.

washington. (VN) Die US-Regierung um Präsident Donald Trump kämpft an mehreren Fronten mit gravierenden Problemen. Der Rücktritt des nationalen Sicherheitsberaters Michael Flynn wächst sich zu einer handfesten Affäre aus. Dann hat auch noch Trumps Kandidat für das Arbeitsministerium, Andy Puzder, das Handtuch geworfen.

Puzder zog zurück, weil sich im republikanisch dominierten US-Senat eine herbe Niederlage bei der Bestätigung abzeichnete. Medien zufolge wollten ihm mindestens zwölf Republikaner die Gefolgschaft verweigern, vier dieser Gegenstimmen galten als sicher.

Als Manager einer Burger-Kette hatte sich Puzder entschieden gegen Regulierungen und Mindestlohn ausgesprochen. Der Kritik der oppositionellen Demokraten an seiner Nominierung schlossen sich zuletzt immer mehr Republikaner an. Letztlich dürfte den 66-Jährigen zu Fall gebracht haben, dass er zugab, eine Immigrantin ohne Einwanderungserlaubnis als Haushälterin beschäftigt zu haben – angeblich aus Versehen. Außerdem sah er sich aufs Neue mit lange zurückliegenden Vorwürfen häuslicher Gewalt konfrontiert. Als Puzders Nachfolger hat Trump den Anwalt Alexander Acosta nominiert.

Nach dem Abgang Flynns sind die Hintergründe und Vorgänge im Weißen Haus nach wie vor ungeklärt. Flynn fiel über unwahre Angaben über Telefonate zum Thema Sanktionen gegen Russland, als die Trump-Regierung noch gar nicht im Amt war. Sein möglicher Nachfolger Harward soll das Amt laut „Foreign Policy“ angetragen bekommen, sich aber Bedenkzeit auserbeten haben.

Laut der „New York Times“ will Trump seinen Vertrauten Stephen Feinberg mit einer Kontrolle der Geheimdienste betrauen. Feinberg ist Milliardär, thematische Erfahrung hat er nicht. Wie es hieß, wolle Trump so der zahlreichen Leaks aus dem Weißen Haus Herr werden. Am Donnerstag wiederholte Trump via Tweet seine Vorwürfe, die aktuelle Berichterstattung zu etwaigen Verbindungen seines Teams nach Moskau solle nur von der Niederlage der Demokraten ablenken. Es handle sich nur um „Fake News“.

Probleme fürs Trump-Team

Zu einem anderen Vorgang verlangt der Abgeordnete Jason Chaffetz Aufklärung von Trump. Er möchte wissen, ob bei einem öffentlichen Briefing Trumps zu einem Raketentest Nordkoreas am Samstag auf der Terrasse seines Anwesens in Mar-a Lago (Florida) Sicherheitsbestimmungen verletzt wurden. Chaffetz ist Republikaner und steht einem Kontrollgremium des Kongresses vor. Er löste auch Ermittlungen um Kellyanne Conway aus, die in ihrer Funktion als Trumps Beraterin öffentlich Werbung für die Mode Ivanka Trumps gemacht hatte. Das ist Regierungsmitarbeitern verboten. Diese Ermittlungen bedeuten weitere Schwierigkeiten für Trump und sein Team.

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.