Ex-Straßenbauchef belastet Dörfler schwer

Politik / 23.02.2017 • 22:13 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Vorwürfe gegen den Kärntner Altlandeshauptmann Dörfler.  APA
Vorwürfe gegen den Kärntner Altlandeshauptmann Dörfler.  APA

Wien. Im Prozess um eine BZÖ-Wahlbroschüre am Landesgericht Klagenfurt wurde am Donnerstag der Vorwurf der Vorteilnahme gegen Altlandeshauptmann Gerhard Dörfler thematisiert. Der Ex-Leiter der Straßenbauabteilung wurde als Zeuge vernommen; er belastete Dörfler schwer.

Der frühere Beamte sagte, ihm sei erzählt worden, dass Dörfler einen Baufirmen-Vertreter aufgefordert habe, eine „Provision“ zu zahlen. Auf die Frage, ob das immer so war, erklärte er, dass die Zusammenarbeit mit den freiheitlichen Straßenbaureferenten vor der Wahl 1999 immer korrekt abgelaufen sei. Nachdem die FPÖ aber stärkste Partei geworden sei, habe sich der Ton geändert. Es seien Rechnungen aus dem politischen Büro gekommen, die als „Sachaufwand“ aus Abteilungsmitteln bezahlt worden seien. Dabei habe es sich um bis zu 50.000 Euro in einem Jahr gehandelt.

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