Überteuerte Ersatzteile

Politik / 26.02.2017 • 22:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der FPÖ-Chef zeigte sich weiter skeptisch. Foto: APA
Der FPÖ-Chef zeigte sich weiter skeptisch. Foto: APA

Neue Details zur Eurofighter-Affäre. Strache abwartend.

wien. Vor der Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats zur Eurofighter-Affäre sind  einige weitere Details publik geworden. Einem Medienbericht vom Sonntag zufolge gab es angeblich erhöhte Rechnungen für Ersatzteile der Jets. Laut „Kronen Zeitung“ wurden dem Bundesheer für eine Gummidichtung 14.554 Euro verrechnet, für 110 Beilagscheiben 123.757 Euro. Erst nach Kritik der internen Revision des Verteidigungsministeriums habe man den Preis auf 127 bzw. 49,28 Euro reduziert. Das „profil“ berichtete zudem, dass ein leitender ORF-Mitarbeiter den Eurofighter-Hersteller EADS vor der Vergabe 2002 mit Lobbying-Tipps beraten habe. Und laut „News“ wird der Vorwurf des Verteidigungsministeriums, wonach 183,4 Mill. Euro Gegengeschäfts-Kosten im Eurofighter-Kaufpreis eingerechnet wurden, auch durch Aussagen von EADS-Manager Aloysius Rauen 2013 bestätigt.

Unklar bleibt, ob der neuerliche Eurofighter-U-Ausschuss zustande kommt. FP-Chef Strache zeigte sich am Wochenende via Facebook skeptisch und will die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abwarten. „Für eine ‚Peter-Pilz-Ego-Show‘ ist das Instrument des U-Ausschusses zu wichtig“, sagte Strache.

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