Häupl sieht sich als Wiener SPÖ-Chef fest im Sattel

Politik / 23.03.2017 • 22:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Häupl warnte davor, dass Strache Kanzler werden könnte.  APA
Häupl warnte davor, dass Strache Kanzler werden könnte.  APA

Der Bürgermeister der Bundeshauptstadt will sich im April fix zur Wiederwahl stellen.

Wien. Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl hat derzeit keine Lust, über seine Nachfolge zu reden: „Wir haben uns vorgenommen zu arbeiten, Sie werden daher von mir heute kein Wort zur Personaldebatte hören“, reagierte er zum Auftakt der zweitägigen Klubklausur der Wiener SPÖ auf die Gerüchte der vergangenen Tage und Wochen. Demnach soll in der Partei ein Nachfolgestreit ausgebrochen sein. So sollen einige Genossen Häupl vorgeschlagen haben, beim Parteitag Ende April als Parteichef abzutreten und dafür bis nach der Nationalratswahl als Bürgermeister im Amt zu bleiben. Davon will der Wiener SPÖ-Chef aber gar nichts wissen, er werde am 29. April fix erneut zur Wahl als Parteiobmann antreten. Zu seinen Genossen sagte er, es gelte, „einen ordentlichen Beitrag zum Ergebnis bei der Nationalratswahl“ zu leisten und zu verhindern, dass FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache Bundeskanzler werde. „Das ist eine Zielsetzung, der andere Dinge unterzuordnen sind.“ Denn wenn die SPÖ nicht Erster werde, werde es „massive personelle Veränderungen geben“, etwa in der Regierungsspitze.