Feier und Scheidung

26.03.2017 • 20:44 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Jean-Claude Juncker unterschrieb mit einem Stift von 1957.  reuters
Jean-Claude Juncker unterschrieb mit einem Stift von 1957. reuters

Rom. (VN) Anlässlich der 60-Jahr-Feier der Römischen Verträge hat sich die Europäische Union am Wochenende auf eine gemeinsame Zukunft eingeschworen. 27 EU-Staats- und Regierungschefs – unter ihnen Österreichs Kanzler Christian Kern (SPÖ) – sowie Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erneuerten bei einem Sondergipfel in Rom mit ihren Unterschriften unter eine neue „Erklärung von Rom“ das Versprechen auf Frieden, Freiheit und Wohlstand. Noch hat die EU 510 Millionen Einwohner, 28 Länder und den größten gemeinsamen Markt der Welt. Der Aufschwung europafeindlicher Populisten und das angekündigte Ausscheiden Großbritanniens hat die Gemeinschaft jedoch in die schwerste Krise ihrer Geschichte gestürzt. Schon am Mittwoch will Premierministerin Theresa May den Brexit-Antrag nach Brüssel schicken. Sie ist der Feier in Rom ferngeblieben.

Jean-Claude Juncker unterschrieb mit einem Stift von 1957.  reuters
Jean-Claude Juncker unterschrieb mit einem Stift von 1957. reuters