Gross kritisiert Rauswurf

02.04.2017 • 20:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Vorarlbergs Grünen-Klubchef fand deutliche Worte. VN/hartinger
Vorarlbergs Grünen-Klubchef fand deutliche Worte. VN/hartinger

Umgang mit Jungen Grünen stößt im Westen auf Unmut.

wien. Der Rausschmiss der Jungen Grünen aus der Bundespartei sorgt in den Länderorganisationen für Missstimmung. Das belegt ein über die Tageszeitung „Standard“ an die Öffentlichkeit gelangtes Protokoll einer internen Konferenz mit Ländervertretern vom Freitag. Vor allem im Westen missfällt das Vorgehen der Parteispitze. So sprach etwa Vorarlbergs Klubobmann Adi Gross von einem „großen Fehler“. Das „untolerierbare Verhalten“ der Jugend stehe in keinem Verhältnis zum Rausschmiss. Ähnlich lautete die Einschätzung des Tiroler Klubchefs Gebi Mair, der meinte: „Keiner kann nachvollziehen, was die Bundespartei da gemacht hat.“

Der Ausschluss der Jungen Grünen war von der Parteispitze in die Wege geleitet worden, weil diese eine Abspaltung der GRAS (Grüne Alternative StudentInnen) bei den ÖH-Wahlen in Linz und Graz unterstützen wollten. Die Bundespartei unterstützt dort nämlich die GRAS. Wie es mit den Jungen Grünen nun weitergeht, wird sich wohl erst im Mai entscheiden, hieß es am Sonntag.