Junge Grüne verlieren Geld

07.04.2017 • 20:41 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Keine Förderung nach Rausschmiss. Mehr Budget für Karmasin.

Wien. Der Konflikt zwischen den Grünen und ihrer früheren Jugendorganisation beschert Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) zusätzliches Budget: Weil die Jungen Grünen heuer keine Förderung erhalten, bleiben 160.000 Euro übrig, die Karmasin für andere Projekte der Jugendarbeit verwenden kann. Sie will das Geld vor allem in Rauch-Prävention stecken.

Grundsätzlich haben die Jugendorganisationen der im Nationalrat vertretenen Parteien Anspruch auf eine Bundesförderung. Die genaue Höhe hängt laut Bundes-Jugendförderungsgesetz von der Stärke der Mutterpartei ab: je mehr Mandate und je mehr Mitglieder, desto höher die Förderung. Im Fall der Jungen Grünen sind es rund 160.000 Euro. Die Sozialistische Jugend erhält 356.000 Euro, die Junge ÖVP 334.000 Euro, der Ring Freiheitlicher Jugend 240.000 Euro und die Junos 55.000 Euro.