„Bombenähnlicher“ Fund war ein Sprengkörper

09.04.2017 • 20:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auch Norwegen hat die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. afp
Auch Norwegen hat die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. afp

Nach Sprengkörper-Fund in Oslo ermittelt jetzt der norwegische Inlandsgeheimdienst.

Oslo. (VN) Die Polizei hat am Sonntag einen explosiven Gegenstand in einer belebten Gegend der norwegischen Hauptstadt Oslo kontrolliert gesprengt und die Innenstadt abgeriegelt. Die zunächst als „bombenähnlich“ beschriebene Vorrichtung sei ein Sprengkörper gewesen, gab Polizeichef Vidar Pedersen an. Ein Verdächtiger sei festgenommen worden. Details über ihn gab es zunächst nicht.

Inzwischen hat der norwegische Inlandsgeheimdienst PST die Ermittlungen übernommen. Man werde Zeugen befragen und Beweise sichern, sagte Sprecher Martin Bernsen. Der Gegenstand sei in der Nacht auf Sonntag auf der Straße außerhalb der U-Bahn-Haltestelle Grønland gefunden worden.

Laut dem Bericht einer Augenzeugin hätten die Einsatzkräfte Menschen in der Umgebung aufgefordert, Lokale zu verlassen. „Jedes Restaurant wurde geschlossen“, sagte die Augenzeugin. Und überall habe man Polizisten in spezieller Ausrüstung gesehen.

Nach dem Lkw-Anschlag im Nachbarland Schweden am Freitag und dem Fund des Sprengkörpers in Oslo
hat auch Norwegen seine Sicherheitsvorkehrungen erhöht.