Ahmadinedschad meldet sich zurück

12.04.2017 • 20:40 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Der frühere iranische Präsident gilt als höchst umstritten. Foto: AP
Der frühere iranische Präsident gilt als höchst umstritten. Foto: AP

teheran. Nach mehreren Dementi kandidiert der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad nun doch für die Präsidentenwahl am 19. Mai. Zusammen mit seinem langjährigen Stellvertreter Hamid Baghaei ließ er sich am Mittwoch im Innenministerium registrieren. Ahmadinedschad ist im In- und Ausland höchst umstritten. Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei hatte ihm schon 2016 von einer Kandidatur abgeraten, und Ahmadinedschad verzichtete zunächst. Vergangene Woche gab der 60-Jährige dann bekannt, dass er den eher unerfahrenen Baghaei im Kampf gegen Amtsinhaber Hassan Ruhani – laut Beobachtern als „graue Eminenz“ – unterstützen würde. Warum er plötzlich selbst teilnehmen will, blieb zunächst unklar.