Familienleistungen seit 2000 massiv gestiegen

13.04.2017 • 20:33 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Die Familienleistungen sind in Österreich in den vergangenen 15 Jahren massiv gestiegen. Ließ die öffentliche Hand im Jahr 2000 noch 3540 Euro pro Kind springen, so waren es 2015 bereits 5847 Euro. Das geht laut „Standard“ aus Berechnungen des Wirtschaftsforschungsinstituts hervor. Die Zahlen umfassen sämtliche Familienleistungen von direkten Beihilfen über Steuererleichterungen bis hin zur Kinderbetreuung. Pro Kind gibt der Staat demnach um 65 Prozent mehr Geld aus als im Jahr 2000. Die Inflation betrug im selben Zeitraum 34 Prozent.

Insgesamt stiegen die Familienleistungen laut Wifo seit 2000 um 51 Prozent von 6,6 auf 9,9 Milliarden Euro. Der Anteil der Ausgaben für Kinderbetreuung hat sich von 10,4 Prozent auf 19,8 Prozent nahezu verdoppelt – zulasten der Geldleistungen, deren Anteil von 74,1 auf 63,9 Prozent gesunken ist. Gemessen am BIP haben sich die Familienausgaben von 3,1 auf 2,9 Prozent verringert.