Glücksspielermittlungen gegen Grasser eingestellt

13.04.2017 • 20:33 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Sieben Jahre wurde gegen Karl Heinz Grasser ermittelt.  Foto: APA
Sieben Jahre wurde gegen Karl Heinz Grasser ermittelt. Foto: APA

Strafbares Verhalten sei „nicht erweislich“ gewesen.

Wien. Nach sieben Jahren Ermittlungen ist das Verfahren gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), den Lobbyisten Walter Meischberger sowie Ex-Novomatic-Chef Franz Wohlfahrt in der Causa Glücksspiel eingestellt worden.

Die WKStA bestätigte die Einstellung des Ermittlungsverfahrens „wegen des Verdachts der Bestechung, der Geschenkannahme durch Beamte und der Untreue im Zusammenhang mit einer Zahlung in Höhe von 100.000 Euro an Karl-Heinz Grasser für dessen Unterstützung bei der Liberalisierung des Glücksspielmonopols im Bereich der elektronischen Lotterien und der anschließenden Erteilung einer entsprechenden Konzession an die Novomatic AG im Jahr 2005“. Strafbares Verhalten sei „nicht erweislich“ gewesen.