Kein Gesetz für die Herbstferien

19.04.2017 • 20:18 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Schulautonome Tage in Vorarlberg per Verordnung geregelt.

Wien. (VN-ebi, mip) Um Herbstferien für alle Schüler durchzusetzen, brauche es keine Gesetzesänderung. Davon ist die Vorarlberger Bildungslandesrätin Bernadette Mennel (ÖVP) überzeugt. Im Land sei es üblich, mit den schulautonomen Tagen den Oster- und Pfingstdienstag abzudecken sowie die Woche zwischen dem Nationalfeiertag und Allerheiligen, erklärt sie. Seit dem Schuljahr 2004/05 sei dies per Verordnung geregelt – in Absprache mit Eltern-, Schüler- und Lehrervertretern.

Wie die VN berichteten, übermittelte Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) dem Bildungsressort am Dienstag einen Gesetzesentwurf für einheitliche Herbstferien in ganz Österreich. Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) kann sich Gespräche zu dem Thema zwar vorstellen, betont aber, dass Staatssekretär Harald Mahrer (ÖVP) ihr Verhandlungspartner sei. Lehrer- und Elternvertreter wollen den Karmasin-Vorschlag erst auf seinen pädagogischen Sinn prüfen.