Opposition zieht vor Gericht

21.04.2017 • 20:56 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

istanbul. Die Opposition in der Türkei zieht vor das oberste Verwaltungsgericht, um das Ergebnis des Referendums über die Stärkung der Macht von Präsident Recep Tayyip Erdogan anzufechten. Die Republikanische Volkspartei (CHP) kündigte an, vor dem Staatsrat Klage gegen die Entscheidung der Hohen Wahlkommission einzureichen, ungestempelte Wahlzettel als gültig zu akzeptieren, wie CNN Türk meldete. Die Wahlkommission hatte zuvor mehrere Anträge auf Annullierung des Votums abgewiesen. Bei dem Referendum hatte laut dem vorläufigen Endergebnis eine knappe Mehrheit von 51,4 Prozent für die Einführung eines Präsidialsystems gestimmt.