Strache im Besitz der türkischen Wählerliste

25.04.2017 • 20:19 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Die Doppelstaatsbürgerschaften beschäftigen weiterhin die Politik. So kann sich Kanzleramtsminister Thomas Drozda (SPÖ) eine Informationspflicht für jene Staaten vorstellen, die Staatsbürgerschaften erteilen. Die derzeit kursierenden Wählerlisten zum Türkei-Referendum liegen der Bundesregierung nicht vor. Insofern sei es „unbefriedigend“, Listen, die man nicht hat, zu kommentieren, meinte Drozda.

Auch FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache meldete sich zu Wort und verkündete, jetzt auch im Besitz eines Wählerverzeichnisses zu sein. Darauf würden Namen von „vielen Bezirksräten aus unterschiedlichen Parteien“ stehen, sagte Strache. Woher er die Liste bekommen habe, wollte er auf Nachfrage nicht sagen. Wohl aber, dass er sie nach Prüfung durch einen Anwalt den Landesbeörden übergeben wolle.