Sonderpädagogen warnen vor Nachteilen

26.04.2017 • 20:24 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Bildungsministerin Sonja Hammerschmid schickte ihr Reformpaket im März in Begutachtung.  Foto: APA
Bildungsministerin Sonja Hammerschmid schickte ihr Reformpaket im März in Begutachtung.  Foto: APA

Wien. Im Zuge des Schulautonomiepakets sollen die Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik (ZIS) aufgelöst werden. Die Aufgaben dieser an Sonderschulen angebundenen Beratungs- und Kompetenzzentren zur Betreuung von geistig und körperlich beeinträchtigten oder verhaltensauffälligen Schülern sollen die Bildungsdirektionen übernehmen. Betroffene befürchten eine Verschlechterung für Schüler mit Behinderung. Laut Bildungsressort sind die Sorgen unbegründet. Die regionale Betreuung bleibe erhalten. Es gehe darum, dass nicht mehr die ZIS selbst sondern die Bildungsdirektionen entscheiden, welche Kinder sonderpädagogischen Förderbedarf erhalten.