Volksbegehren soll Rechte der Frauen stärken

28.04.2017 • 20:36 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Zwanzig Jahre nach dem Frauenvolksbegehren 1997 soll es Anfang 2018 unter dem Titel „Frauenvolksbegehren 2.0“ zu einer Neuauflage der Initiative kommen. Frauenvertreterinnen präsentierten dazu am Freitag 15 Forderungen, mit denen sie die Lebensrealität von Frauen in Österreich verbessern wollen. Der Forderungskatalog deckt die Bereiche Arbeit und Wirtschaft, Familie und Gesundheit sowie politische Teilhabe und Mitsprache ab. Zu den wichtigsten Punkten gehören ein gesetzlicher Mindestlohn von 1750 Euro, die 30-Stunden-Woche, der Zugang zu kostenlosen Verhütungsmitteln und die Koppelung der Klubförderung im Parlament an eine 50-prozentige Frauenquote.