Katar glaubt an Hacker-Angriff auf Agentur

Politik / 08.06.2017 • 23:22 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

doha. Die Regierung Katars geht auf der Grundlage eines vorläufigen Untersuchungsberichts davon aus, dass ein Hacker-Angriff auf die staatliche Nachrichtenagentur KNA die schwere diplomatische Krise mit den Nachbarstaaten hervorgerufen hat. Der Angriff habe im April begonnen und sei Ende Mai genutzt worden, um „falsche“ Erklärungen des Emirs, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, herauszugeben, erklärte das Innenministerium am Donnerstag. Dabei wurde die radikalislamische Hamas als „legitime Vertretung des palästinensischen Volkes“ bezeichnet und der Iran als strategischer Alliierter für seine Nachbarstaaten empfohlen. Saudi-Arabien, Bahrain, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate haben die diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen.