Auftakt für Julia Ortner

Politik / 04.09.2017 • 22:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Mehrfach ausgezeichnete Journalistin verfasst regelmäßig Kommentare.

Schwarzach Ab heute wird sich Julia Ortner in den VN regelmäßig mit dem politischen Geschehen in Österreich auseinandersetzen. Die in Wien geborene Journalistin mit Vorarlberger Wurzeln, die selbst von sich sagt, ihr Leben sei schon immer „von dem Gegensatz zwischen der Bundeshauptstadt und Vorarlberg“ geprägt gewesen, blickt auf eine lange Karriere als Journalistin zurück. 1998 begann sie in der Redaktion der Tageszeitung „Presse“, später wechselte sie zu dem Wiener Wochenblatt „Falter“ und 2011 schließlich zum ORF. Als Redakteurin war sie für die ZiB2 tätig und moderierte regelmäßig die „Pressestunde.“ Von April 2015 bis Ende 2016 war Ortner stellvertretende Chefredakteurin und Politikchefin des Magazins „News.“

Heuer veröffentlichte die Redakteurin gemeinsam mit dem früheren Politiker und Ex-Raiffeisen-Generalsekretär Ferdinand Maier das Buch „Willkommen in Österreich?“ Es setzt sich mit der Fluchtbewegung im Jahr 2015 auseinander. Es sei ihr ein persönliches Anliegen gewesen, diese Thematik zu dokumentieren, sagt Ortner, die schon mehrfach für ihre Arbeit ausgezeichnet wurde, unter anderem mit
dem Dr. Karl-Renner-Publizistik-Preis 2012. Derzeit arbeitet sie an einem neuen Buchprojekt.

Distanz zu den Mächtigen

Für sie habe immer schon der Qualitätsanspruch, also gewisse journalistische Tugenden, etwa die Distanz zu den Mächtigen, gezählt, sagt Ortner. „Da ist es egal, ob man beim Fernsehen, beim Radio, bei einer Zeitung oder online arbeitet.“ Ihr Wissen gibt die 45-Jährige als Referentin am Journalisten-Kolleg des Kuratoriums für Journalismus-Ausbildung und an der Fachhochschule Wien am Institut für Journalismus und Medienmanagement weiter. Auch wirkt sie an dem Podcast „Ganz offen gesagt“ mit. In dem Format diskutieren Ortner und andere Journalisten regelmäßig mit Experten über das politische Geschehen und internationale Entwicklungen.

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